Deutsches Olympisches Jugendlager (DOJL)

Der Deutsche Olympische Sportbund versteht die Durchführung von Jugendlagern aus Anlass und am Ort der Olympischen Spiele als eine wichtige Maßnahme im Sinne der Olympischen Idee und der Förderung des Sports.

40 bis 60 Nachwuchssportlerinnen und –sportler sowie junge Engagierte aus den Strukturen des Sports werden bei der zweiwöchigen Maßnahme von erfahrenen Betreuerinnen und Betreuern begleitet. Neben dem Besuch der Wettkämpfe wird den Jugendlichen ein vielfältiges Kultur-, Sport- und Seminarprogramm geboten.

Mit der Koordinierung der inhaltlichen und organisatorischen Aufgaben sind – jeweils unter wechselnder Federführung – die Deutsche Sportjugend und die Deutsche Olympische Akademie beauftragt.

DOJL 2018: Eine unvergessliche Zeit in Korea

 
Die Teilnehmenden haben einmalige Erfahrungen gemacht - z.B. im Olympischen Dorf. © DOJL

Das Deutsche Olympische Jugendlager 2018 ist zu Ende gegangen. Vergangene Woche verabschiedeten sich die 39 Teilnehmenden und ihre zehn Betreuer aus Südkorea. Es war der Schlusspunkt einer beeindruckenden Reise.

Olympische Wettkämpfe, interkultureller Austausch und Einblicke in die Olympische Bewegung – diese Themen prägten das Leben der Teilnehmenden des Deutschen Olympischen Jugendlagers (DOJL) in den vergangenen Wochen. In Südkorea erlebten sie unvergessliche Momente. So bejubelten die Jugendlichen deutsche Medaillen beim Biathlon, Rodeln und Skispringen und feierten den Olympiasieger Eric Frenzel bei seiner Ankunft im Deutschen Haus. Sie trafen den Bundespräsidenten und seine Frau zu einer persönlichen Gesprächsrunde und tauschten sich mit zahlreichen weiteren Vertretern aus Sport und Politik aus. Im Olympischen Dorf durften die Teilnehmenden gemeinsam mit den Athleten zu Mittag essen, in der Küstenstadt Gangneung verbrachten sie eine Nacht bei koreanischen Gastfamilien. Am Ende rundete ein bewegender Besuch in der Demilitarisierten Zone an der Grenze zu Nordkorea das umfangreiche Programm des Jugendlagers ab.

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DOJL: Grenzerfahrung in Korea

Die blauen Barracken in der DMZ - Die Brücke zwischen Nord- und Südkorea.
Die blauen Barracken in der DMZ - Die Brücke zwischen Nord- und Südkorea.© DOJL

Das Deutsche Olympische Jugendlager besuchte die Demilitarisierte Zone (DMZ) zwischen Nord- und Südkorea. Grenzanlagen, Konferenzräume und Propaganda waren dabei die Themen des Tages. Eine Grenzerfahrung für alle Teilnehmenden. Blaue Baracken bilden die Brücke zwischen Nord- und Südkorea. In ihnen stehen viele Stühle und Tische. Zwei Dolmetscherräume sollen für die Verständigung sorgen. Der große Konferenztisch in der Mitte des Raumes ist genauestens platziert. Seine Mitte, bildet die Grenze zwischen Nord- und Südkorea ab. Die Mikrofone laufen 24 Stunden und werden ständig abgehört. Es ist eine irreale Atmosphäre. Zwei Soldaten stehen wie angewurzelt in dem sonst leeren Raum und verziehen keine Miene. Und dazwischen bewegen sich die Teilnehmenden des Deutschen Olympischen Jugendlagers.

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