Deutsches Olympisches Jugendlager (DOJL)

Der Deutsche Olympische Sportbund versteht die Durchführung von Jugendlagern aus Anlass und am Ort der Olympischen Spiele als eine wichtige Maßnahme im Sinne der Olympischen Idee und der Förderung des Sports.

40 bis 60 Nachwuchssportlerinnen und –sportler sowie junge Engagierte aus den Strukturen des Sports werden bei der zweiwöchigen Maßnahme von erfahrenen Betreuerinnen und Betreuern begleitet. Neben dem Besuch der Wettkämpfe wird den Jugendlichen ein vielfältiges Kultur-, Sport- und Seminarprogramm geboten.

Mit der Koordinierung der inhaltlichen und organisatorischen Aufgaben sind – jeweils unter wechselnder Federführung – die Deutsche Sportjugend und die Deutsche Olympische Akademie beauftragt.

Deutsches Olympisches Jugendlager PyeongChang 2018

Bewerbung ab sofort möglich!

Die Olympischen Spiele im südkoreanischen PyeongChang 2018 werfen ihre Schatten voraus – und damit auch das Deutsche Olympische Jugendlager. Die Deutsche Olympische Akademie (DOA) und die Deutsche Sportjugend (dsj) laden erneut junge Menschen dazu ein, die Faszination Olympia live vor Ort zu erleben!

Bis zum 23. Juli 2017 können sich Jugendliche zwischen 16 und 19 Jahren, die erfolgreich Nachwuchsleistungssport betreiben oder sich überdurchschnittlich in ihrem Verein oder Verband engagieren, unter www.olympisches-jugendlager.de für die Teilnahme bewerben.

Seit 2010 organisieren DOA und dsj unter wechselnder Federführung gemeinsam das Deutsche Olympische Jugendlager. Junge, erfolgreiche und sozial engagierte Sportlerinnen und Sportler im Nachwuchsbereich bekommen dabei die Chance, das olympische Flair und ein abwechslungsreiches Sport-, Kultur- und Seminarprogramm während der Spiele zu erleben.

Das Deutsche Olympische Jugendlager 2018 findet im Zeitraum vom 7. bis 22. Februar 2018 in Seoul und PyeongChang statt. Auf dem Programm stehen unter anderem Besuche von Wettkämpfen und sportliche Aktivitäten, Workshops und Diskussionsrunden, sowie kulturelle Aktivitäten und interkultureller Austausch mit Jugendlichen aus Südkorea.

Alle Informationen zum Deutschen Olympischen Jugendlager 2018 finden sich in der Ausschreibung.

Nachtreffen des Deutschen Olympischen Jugendlagers 2016

Wiedervereint in Hamburg: Teilnehmende, Betreuer und Gäste des DOJL 2016.

Zwei Monate nach Ende des Deutschen Olympischen Jugendlagers in Rio de Janeiro trafen sich die Teilnehmenden und die Betreuerinnen und Betreuer am letzten Oktober-Wochenende zum Nachbereitungsseminar in Hamburg. Die Hansestadt bescherte dem deutschen Sportnachwuchs einen festlichen Empfang.

Zum Auftakt am Freitagabend hatte der Hamburger Innensenator Andy Grote, der in Rio de Janeiro gemeinsam mit den Jugendlichen u.a. über die Hamburger Olympiabewerbung und die Sportförderung diskutierte, den Sportnachwuchs eingeladen. Nach einer kurzen offiziellen Begrüßung durch ihn und den Leiter des Deutschen Olympischen Jugendlagers, Benny Folkmann, freuten sich die jungen Sportlerinnen und Sportler über das langersehnte Wiedersehen in festlichem Rahmen im Hamburger Rathaus.

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Von der Faszination Olympia angesteckt: Das DOJL ist zurück aus Rio

 
Das DOJL mit Gästen auf dem Gelände der Deutschen Schule in Rio de Janeiro.

Zur Eröffnung des Deutschen Olympischen Jugendlagers (DOJL) gab der Vorsitzende der Deutschen Sportjugend (dsj) Ingo Weiss den 50 Jugendlichen mit auf den Weg: „Haltet die Augen offen, haltet die Ohren offen, und wenn ihr dann zu Hause seid, erzählt allen davon!“

Am vergangenen Samstag sind die 50 Teilnehmenden und ihre zehn Betreuer/innen wieder wohlbehalten in Deutschland angekommen. Sichtlich müde und erschöpft, aber glücklich. 16 Tage lang erlebten sie die Faszination Olympia hautnah und hielten ihre Ohren und Augen offen: bei Wettkämpfen, bei Besuchen von sozialen Projekten in den Favelas und bei diversen Terminen mit hochrangigen Sportpolitikern. Mit DOSB-Präsident Alfons Hörmann und den DOSB-Präsidiumsmitgliedern Prof. Gudrun Doll-Tepper, Dr. Petra Tzschoppe und Ingo Weiss diskutierten sie kontrovers die „Causa Russland“, die generelle Dopingproblematik, ehrenamtliches Engagement und andere Themen, die den Sport und die Jugendlichen bewegen. Mit Mitgliedern des Sportausschusses des Deutschen Bundestages erörterten sie die Grenzen und Möglichkeiten der Sportförderung in Deutschland und sprachen mit Sylvia Schenk von Transparency International über Manipulation und Korruption im Sport.

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