Deutsches Olympisches Jugendlager (DOJL)

Der Deutsche Olympische Sportbund versteht die Durchführung von Jugendlagern aus Anlass und am Ort der Olympischen Spiele als eine wichtige Maßnahme im Sinne der Olympischen Idee und der Förderung des Sports.

40 bis 60 Nachwuchssportlerinnen und –sportler sowie junge Engagierte aus den Strukturen des Sports werden bei der zweiwöchigen Maßnahme von erfahrenen Betreuerinnen und Betreuern begleitet. Neben dem Besuch der Wettkämpfe wird den Jugendlichen ein vielfältiges Kultur-, Sport- und Seminarprogramm geboten.

Mit der Koordinierung der inhaltlichen und organisatorischen Aufgaben sind – jeweils unter wechselnder Federführung – die Deutsche Sportjugend und die Deutsche Olympische Akademie beauftragt.

DOJL Tag 12: Volles Programm - Sozialprojekte, Wanderung, Dialogforum, Wettkämpfe, Konsulat

Bewegender Besuch des DOJL bei einem Zirkusprojekt für Straßenkinder. © DOJL

Die Qual der Wahl hatten die Teilnehmer des Deutschen Olympischen Jugendlagers (DOJL) an ihrem 12. Tag in Rio de Janeiro. Sie konnten sich zwischen fünf verschiedenen Programmpunkten entscheiden. Dabei standen neben den Besuchen von Sozialprojekten in Favelas auch eine Wanderung sowie die Teilnahme an einem Dialogforum zum Thema Nachhaltigkeit zur Auswahl. 

Letzteres fand unter dem Titel „Dialog mit der Jugend: Brasilien und Deutschland – Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft. Sport – Klima – Umwelt“ im Deutschen Haus statt. Das Dialogforum wurde wie der Thementag „Nachhaltigkeit“ von der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durchgeführt. Auch die rund 20 jungen Teilnehmer kannten sich bereits - die Teilgruppe des DOJL traf nämlich auf einige brasilianische Jugendliche, die beim „Nachhaltigkeitstag“ in der Deutschen Schule zu Gast gewesen waren. Im Beisein der ehemaligen Fecht-Olympiasiegerin Britta Heidemann diskutierten sie nun aktuelle Fragen aus dem Themenfeld nachhaltige Entwicklung und internationale Entwicklungsziele und überlegten unter anderem, welche Rolle der Sport beim Erreichen von Entwicklungsziele hat.  

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DOJL Tag 11: Corcovado und Cristo Redentor

Beste Stimmung auf dem Gipfel des Corcovado: DOJL mit Cristo Redentor. © DOJL

An Tag elf ging es für die DOJL-Teilnehmer hoch hinaus. Die gesamte Gruppe machte sich auf zum Berg Corcovado, auf dessen Gipfel das wohl bekannteste Wahrzeichen Rio de Janeiros thront: Die Christus-Statue Cristo Redentor (dt. "Christus, der Erlöser"). Seit 85 Jahren fasziniert das Bauwerk Einheimische wie Gäste aus aller Welt und entsprechend beeindruckt zeigten sich auch die 50 Jugendlichen, als sie schließlich am Fuße der Statue standen. Bei strahlendem Sonnenschein konnten sie nicht nur den Blick auf das rund 30 Meter hohe Bauwerk genießen, sondern ihnen bot sich auch eine atemberaubende Aussicht auf die gesamte Stadt. 

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DOJL Tag 10: Workshops erweitern (nicht nur) den sportlichen Horizont

Nicht nur Sport, sondern Kulturgut: Capoeira-Workshop beim DOJL© DOJL

Der zehnte Tag im Deutschen Olympischen Jugendlager (DOJL) forderte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf mehreren sportbezogenen Ebenen. Workshops zur dualen Karriere als Leistungssportler und zur Dopingprävention standen neben spannenden Bewegungserfahrungen im brasilianischen Kampftanz Capoeira auf der Agenda der Jugendlichen.

Beim Capoeira Workshop brachte der brasilianische Capoeira-Pädagoge Mestre Toni mit seinen drei Söhnen und vier jungen Sportlerinnen den DOJL-Teilnehmern das immaterielle Weltkulturerbe mit Hingabe näher. Nach einem musikalischen Einstieg erfuhr die Gruppe mehr über die Geschichte und das Wesen des traditionellen Kampftanzes. Im Anschluss wurde die Theorie begeistert von allen in die Praxis umgesetzt, der Rhythmus und die Grundbewegungen bei gemeinsamen Übungen von den Jugendlichen verinnerlicht. Und so zeigten nicht nur die Profis akrobatische Kicks, Würfe und Sprünge: Zum Abschluss des Workshops durften auch die deutschen Nachwuchssportler ihr neu erlerntes Können unter Beweis stellen und gingen nacheinander in den typischen Capoeira-Kreis – angefeuert von der Musik und dem Klatschen ihrer Mitstreiter.

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