Lisa Theresa Hauser und Rugby-Abteilung des USV Potsdam erhalten Fair Play Preis des Deutschen Sports 2017

Die österreichische Biathletin und die Veranstalter eines Fair Play-Rugby-Turniers werden vom DOSB und dem Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) mit dem Fair Play Preis des Deutschen Sports ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich an Sportlerinnen, Sportler und Initiativen verliehen, die durch außergewöhnlich faire Gesten und Aktionen beeindruckt haben.

Für das Jahr 2017 fiel die Wahl der Jury in der Kategorie „Sport“ auf eine Sportlerin aus Österreich: Die Biathletin Lisa Theresa Hauser wird für ihr faires Verhalten gegenüber der deutschen Athletin Vanessa Hinz beim Weltcup-Massenstartrennen in Oberhof am 8. Januar 2017 ausgezeichnet. Im Renngeschehen trat Hauser ihrer deutschen Konkurrentin versehentlich auf den Stock, der sich dabei aus dem Griff löste und auf der Strecke liegen blieb. Die Österreicherin reichte Hinz daraufhin einen ihrer eigenen Stöcke, damit die Deutsche weiter unbehindert ihr Rennen bestreiten konnte. Hauser selbst stürzte im Anschluss bei einer Abfahrt und musste schließlich aufgeben.

„Lisa Theresa Hauser war trotz des laufenden Wettkampfes einzig darauf bedacht, dass ihre Konkurrentin keinen Nachteil erleidet“, urteilte die Jury. „In dieser selbstlosen Geste zeigt sich, dass Fair Play im Sport auch auf höchstem Leistungsniveau seinen festen Platz hat.“

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Manfred Lämmer feiert seinen 75. Geburtstag

Damals wie heute für die Olympische Bewegung im Einsatz: Prof. Dr. Manfred Lämmer.

Stellvertretender Vorsitzender, Vorstandsmitglied seit Gründung der Deutschen Olympischen Akademie (DOA) und als solches in nahezu alle Aufgabenbereiche aktiv involviert – Prof. Dr. Manfred Lämmer als eine treibende Kraft der DOA zu bezeichnen ist sicherlich keine Übertreibung. Heute begeht er nun seinen 75. Geburtstag – nicht nur für die DOA ein Grund zu feiern.

An der Kölner Sporthochschule, an der er 1967 promovierte, stand Prof. Dr. Manfred Lämmer ab 1975 als Lehrstuhlinhaber dem Institut für Sportgeschichte vor. Eine Position, die ihm deutschlandweite Reputation als einer der profiliertesten Sporthistoriker des Landes einbrachte, ihn aber nicht davon abhielt, sich auch ehrenamtlich auf vielerlei Weise einzusetzen.

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9. International Sport Business Symposium in Südkorea

Anlässlich der Olympischen Winterspiele in PyeongChang findet am 21. Februar 2018 das 9. International Sport Business Symposium statt. Bereits seit 2006 kommen im Rahmen Olympischer Spiele Wissenschaftler aus aller Welt zusammen, um ihre Forschungsprojekte vorzustellen und aktuelle Themen der Olympischen Bewegung zu diskutieren. In diesem Jahr kooperiert die ausrichtende Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit der Kangwon National University im südkoreanischen Chuncheon, wo die Veranstaltung zu Gast sein wird. Die Deutsche Olympische Akademie (DOA) beteiligt sich erneut als Unterstützer des Symposiums.

Schwerpunktmäßig wird sich das Symposium dem Thema "Olympic Winter Games and Legacy" widmen, das in mehreren Keynotes sowie in Paneldiskussionen und Workshops beleuchtet wird. Dabei stehen vor allem mit Blick auf die Spiele in PyeongChang die einmaligen Veränderungsmöglichkeiten in den Bereichen Sport, Soziales, Kultur und Umwelt im Fokus, die die Ausrichtung Olympischer Winterspiele mit sich bringt.

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