Nationale Olympische Akademien Europas gründen Dachverband

Die Vertreter von 20 NOAs beschlossen die Gründung des Dachverbandes. © Emilia Vitanova

Im bulgarischen Albena beschlossen Vertreter von 20 Nationalen Olympischen Akademien die Gründung einer eigenen Dachorganisation, der „Association of European Olympic Academies (ENOA)“. Dazu verabschiedeten sie bei der 3. Konferenz der Nationalen Olympischen Akademien Europas eine entsprechende Deklaration. Unter der Leitung von Prof. Manfred Lämmer (Vorstandsmitglied der Deutschen Olympischen Akademie/ DOA) wird nun ein Gründungskomitee die neue Organisation formell und inhaltlich auf den Weg bringen.

Die Gründung des Dachverbandes war eines der zentralen Ziele der Konferenz, zu der sich neben 23 Repräsentanten Nationaler Olympischer Akademien auch weitere renommierte Teilnehmer aus der olympischen Familie einfanden: Das Internationale Olympische Komitee (IOC) entsandte Nils Holmegaard, der für Olympic Solidarity zuständig ist, außerdem waren Vertreter der Europäischen Olympischen Komitees (EOC) und des gastgebenden Nationalen Olympischen Komitees Bulgariens anwesend. Mit Michael Fysentzidis war der neue Präsident der Internationalen Olympischen Akademie (IOA) gemeinsam mit seinem Stellvertreter Athanassios Strigas vor Ort. Fysentzidis begrüßte bei seinem ersten internationalen Auftritt als IOA-Präsident das Vorhaben der Gründung eines Dachverbandes der Nationalen Olympischen Akademien Europas.

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Stellenausschreibung bei der DOA

DOA Logo Farbe rgb 72dpiWir suchen Verstärkung!

Die Deutsche Olympische Akademie (DOA) sucht für das bundesweite Programm „Olympia ruft: Mach mit!" zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Projektmanagerin/einen Projektmanager. Alle Informationen zur Stellenausschreibung gibt es hier.

 

Für die Werte des Sports – 10 Jahre Deutsche Olympische Akademie

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 © picture-alliance

Am 16. Mai feiert die Deutsche Olympische Akademie (DOA) ihr 10-jähriges Bestehen mit einer Fachkonferenz und einem Festakt in Frankfurt am Main.

Die Fachkonferenz findet im Haus des Deutschen Sports statt (10 - 16 Uhr) und knüpft inhaltlich an die Arbeit der Akademie an. Zwei Keynote Speaker führen in die Konferenzthemen ein, in Workshops diskutieren die ca. 100 Teilnehmer aus Sport, Wissenschaft, Bildung und Gesellschaft gemeinsam mit DOA-Vorstandsmitgliedern aktuelle Herausforderungen der Olympischen Bewegung. Durch das Programm führt Holger Kühner, Redaktionsleiter der Hauptabteilung Sport im SWR.

Keynote Speaker:

„Werteförderung statt Sportsponsoring“ – Dr. Michael Ilgner (Vorsitzender der Stiftung Deutsche Sporthilfe)

„Aufgabe und Leistung – Berichterstattung im medialen Wandel“ – Manfred Krupp (Intendant des Hessischen Rundfunks)

Workshops:

„Schritte zu Good Governance – Verantwortung im Sport“ – Leitung: Sylvia Schenk (Transparency International), Prof. Dr. Helmut Altenberger (Universität Augsburg)

„Medien und Sport – Grenzen einer kritischen Berichterstattung“ – Leitung: Prof. Dr. Manfred Lämmer (Deutsche Sporthochschule Köln); Experten: Christian Klaue (IOC-Sprecher für deutschsprachige Länder), Andreas Schirmer (dpa)

„Olympische Werte vs. Gel(d)tung“ – Leitung: Prof. Dr. Holger Preuß (Universität Mainz)

Den Abschluss der Veranstaltung bildet die Siegerehrung des Malwettbewerbes der DOA zu den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro.

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