Willi Daume

Willi Daume – ein Visionär und Macher, der vieles vorgedacht und auf den Weg gebracht hat. Lang ist die Liste seiner bleibenden Verdienste. Ohne ihn, seine spezifische Persönlichkeit, namentlich sein Faible für Kunst, Kultur und Wissenschaft, wäre es womöglich nie zur Gründung eines Olympischen Instituts und damit einer späteren Olympischen Akademie gekommen.

Archiv Willi Daume

Willi Daume: Nachlass und Vermächtnis

Es ist eine bisweilen gerne bemühte Floskel – in diesem Fall ist sie treffend: Der Sport war sein Leben. Ist von Willi Daume die Rede, verbindet sich sein Name fast wie von selbst mit der Sache, für die er stand. Wäre der Begriff des „Sportführers" nicht durch die Terminologie des Dritten Reiches diskreditiert, wäre er geeignet, die Rolle und Bedeutung Daumes auf den Punkt zu bringen. Schließlich bewährte sich dieser in beinahe allen Führungspositionen, die der organisierte Sport in der Bundesrepublik zu bieten hatte, wobei er stets zwei, meist mehrere hochkarätige Aufgaben gleichzeitig wahrnahm.

 

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Ein biographisches Stenogramm

Willi DaumeAm 24. Mai 1913 wird Willi Daume in Hückeswagen geboren.

1921 wird er Mitglied im Turn- und Sportverein Eintracht Dortmund. Erste "olympische Erfahrungen" sammelt er 1928, als er mit seinem Vater die Olympischen Spiele in Amsterdam besucht. 1932 reist er auf eigene Faust zu den Spielen nach Los Angeles. Er ist vielseitig sportlich aktiv, unter anderem als Leichtathlet sowie als Torwart im Handball. 1936 nimmt er als Mitglied der deutschen Basketball-Mannschaft an den Spielen in Berlin teil. Von 1932 bis 1938 studiert er Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft und Jura in Leipzig.

 

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