Deutsches Olympisches Jugendlager (DOJL)

Der Deutsche Olympische Sportbund versteht die Durchführung von Jugendlagern aus Anlass und am Ort der Olympischen Spiele als eine wichtige Maßnahme im Sinne der Olympischen Idee und der Förderung des Sports.

40 bis 60 Nachwuchssportlerinnen und –sportler sowie junge Engagierte aus den Strukturen des Sports werden bei der zweiwöchigen Maßnahme von erfahrenen Betreuerinnen und Betreuern begleitet. Neben dem Besuch der Wettkämpfe wird den Jugendlichen ein vielfältiges Kultur-, Sport- und Seminarprogramm geboten.

Mit der Koordinierung der inhaltlichen und organisatorischen Aufgaben sind – jeweils unter wechselnder Federführung – die Deutsche Sportjugend und die Deutsche Olympische Akademie beauftragt.

DOJL Tag 7: Besuch bei Sozialprojekten in Favelas

Sport baut Brücken: Jugendliche beim Fußballprojekt "Bola pra Frente". © DOJL

Gemeinsam mit Mitarbeitern der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) und deren Partnerorganisationen besuchte das ‪Deutsche Olympische Jugendlager (DOJL) drei soziale Projekte und Favelas in Rio de Janeiro.

Eine Teilgruppe besuchte ein gemeinsames Projekt mit der NGO Promundo in der Favela Guararapes. Dort können Kinder und Jugendliche auf einem eigenen Sportplatz Fußball spielen und erhalten Schulunterricht. Gemeinsames Sporttreiben brachte auch die deutschen und brasilianischen Jugendlichen schnell in Kontakt: In gemischten Teams tobten sie sich beim Handball und Fußball aus und auch die kleinsten Favelabewohner spielten topmotiviert mit. 

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DOJL Tag 5: Seminarprogramm und Wettkämpfe

DOA-Vorstandsmitglied Sylvia Schenk diskutiert mit den Jugendlichen über Transparenz. © DOJL

Am 5. Tag des Deutschen Olympischen Jugendlagers (DOJL‬) beschäftigten sich die Jugendlichen mit Kultur, Land und Leuten ihres Gastgeberlandes. In Kleingruppen erarbeiteten Sie Wissenswertes rund um Brasilien und Rio - von kulinarischen Spezialitäten über Naturkundliches bis hin zu brasilianischem Knigge. Anschließend wurde das neu erworbene Wissen geteilt und vor der gesamten Gruppe präsentiert.

Außerdem hatte sich auch wieder Besuch angekündigt: Sylvia Schenk, Vorstandsmitglied der Deutschen Olympischen Akademie (DOA) und Leiterin der Arbeitsgruppe Sport von Transparency International schaute erneut beim DOJL vorbei. Sie diskutierte mit den Jugendlichen über die Themen Transparenz, Korruption und Nachhaltigkeit und ermunterte sie, nicht in Schwarz-Weiß-Denken zu verfallen und den Mut zu haben, konstruktive Kritik zu äußern.

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DOJL Tag 4: Thementag Nachhaltigkeit bewegt brasilianische und deutsche Jugendliche

Auch Sport, Inklusion und interkulturelle Verständigung standen beim Thementag Nachhaltigkeit im Fokus. © DOA

Im Schatten des Corcovado, am Rande des weltweit größten innerstädtischen Naturreservats, dem Parque da Tijuca, trafen sich am Montag brasilianische und deutsche Jugendliche auf dem Gelände der Deutschen Schule in Rio de Janeiro. Die Begegnung zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Deutschen Olympischen Jugendlagers (DOJL) mit brasilianischen Jugendlichen von Partnerorganisationen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit stand unter dem Motto „Olympiastadt der Zukunft“. Die Veranstaltung reiht sich in das gemeinsame Programm der Kooperation zwischen dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) während der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro ein.

Sportgroßveranstaltungen bringen unterschiedlichste Organisationen aus Sport, Politik und Zivilgesellschaft zusammen und schaffen Raum für Begegnung und Diskussion. Das zeigte sich auch hier: Ohne auf eine gemeinsame Sprache zurückgreifen zu können gestalteten die Jugendlichen in Arbeitsgruppen zu energieeffizientem Wohnen, Tropenwald, Urban Gardening und „Sport für Entwicklung“ ein plastisches Modell ihrer nachhaltigen Zukunftsstadt.

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