Deutsches Olympisches Jugendlager (DOJL)

Der Deutsche Olympische Sportbund versteht die Durchführung von Jugendlagern aus Anlass und am Ort der Olympischen Spiele als eine wichtige Maßnahme im Sinne der Olympischen Idee und der Förderung des Sports.

40 bis 60 Nachwuchssportlerinnen und –sportler sowie junge Engagierte aus den Strukturen des Sports werden bei der zweiwöchigen Maßnahme von erfahrenen Betreuerinnen und Betreuern begleitet. Neben dem Besuch der Wettkämpfe wird den Jugendlichen ein vielfältiges Kultur-, Sport- und Seminarprogramm geboten.

Mit der Koordinierung der inhaltlichen und organisatorischen Aufgaben sind – jeweils unter wechselnder Federführung – die Deutsche Sportjugend und die Deutsche Olympische Akademie beauftragt.

Prominente Paten für das Jugendlager

Mittermaier-Neureuther und Lange begleiten Jugendliche nach Sotschi

© Rosi Mittermaier-Neureuther, IOC\Christopher Furlong 

Sie sind deutsche Olympialegenden. Sechs Gold- und zwei Silbermedaillen gewannen Rosi Mittermaier-Neureuther und André Lange bei Olympischen Spielen im Laufe ihrer Sportlerkarriere. Während Mittermaier-Neureuther 1976 in Innsbruck die deutschen Fans auf der Abfahrtsstrecke und im Stangenwald begeisterte, steuerte Lange seinen Bob von 2002 bis 2010 gleich vier Mal zu Olympischem Gold. 2014 begleiten die beiden nun als Paten das Deutsche Olympische Jugendlager (DOJL) nach Sotschi.

„Es ist für uns eine groß

e Ehre, dass sich Rosi Mittermaier-Neureuther und André Lange bereit erklärt haben, die Patenschaft zu übernehmen. Die jungen Teilnehmer können von der Erfahrung der beiden Sportlerlegenden profitieren und sich direkt mit ihnen austauschen", freute sich Tobias Knoch. Der Direktor der Deutschen Olympischen Akademie (DOA), die zusammen mit der Deutschen Sportjugend (dsj) das DOJL veranstaltet, unterstrich nochmals die Bedeutung der Patenschaft. Einige der Teilnehmer seien bereits auf den Weg, sich ihren Traum von Olympia in ihrer Sportart zu erfüllen. Durch das Deutsche Olympische Jugendlager und den Austausch mit Mittermaier-Neureuther und Lange erhielten sie eine weitere Motivation, ihre Karriere und ihr Engagement im Sport weiter zu verfolgen.

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Partnerstädte in olympischer Mission

Jugendlager bereitete sich in Baden-Baden auf Sotschi 2014 vor

Knapp 2.500 Kilometer Luftlinie trennen Baden-Baden von seiner Partnerstadt Sotschi, dem Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2014. Vom 22. bis zum 24. November 2013 bereiteten sich im badischen Kurort 40 junge Nachwuchssportler und zehn Betreuer auf ihre Reise in den Kaukasus vor.

Im Rahmen des Deutschen Olympischen Jugendlagers (5. bis 19. Februar 2014) des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) unter der Federführung der Deutschen Olympischen Akademie (DOA) sowie in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sportjugend (dsj) werden die Jugendlichen nicht nur die Wettkämpfe hautnah in den Stadien und an den Strecken, sondern auch die russische Kultur im Austausch mit den Einheimischen erleben.

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Road to Sochi

Deutsches Olympisches Jugendlager geht in die nächste Runde

 

Von li. n. re.: Moritz Belmann, Tobias Knoch, Wencke Hölig, Jan Holze, Stephanie Primus, Tobias Bürger, Katrin Mattscherodt, Anna Miller. Es fehlen: Boris Köwing, Stephan Höller

In gut drei Monaten werden 40 Jugendliche aus 14 Mitgliedsorganisationen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) eine ganz besondere Reise antreten. Vom 5. bis zum 19. Februar 2014 erleben sie als Teilnehmer des Deutschen Olympischen Jugendlagers (DOJL) die Olympischen Winterspiele 2014 in der russischen Stadt Sotschi hautnah. Dort sollen die Nachwuchssportler/-innen und junge Engagierte aus den Sportstrukturen nicht nur intensiv mit der Olympischen Idee in Berührung kommen, sondern auch die Kultur des Gastgeberlands erfahren.

Begleitet werden die Jugendlichen vor Ort von zehn Betreuern, die sich am 1. und 2. November im Rahmen eines Vorbereitungstreffens in Frankfurt am Main mit den organisatorischen Fragen befassten.

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